Pflanzen.Ernten.Essen.Kompostieren
Die Adventszeit ist dieses Jahr total an mir vorrüber gezogen. Ich bin nicht wirklich zum Plätzchen backen gekommen und heute ist ja schon Weihnachten.
Da ein Rührkuchen schnell gemacht ist und man meist die Grundzutaten zu Hause hat, habe ich mich dazu entschieden zum Kaffeetrinken schnell noch ein paar kleine Gewürzkuchen zu machen. Natürlich kann man den Teig auch mit anderen beliebigen Rührteigen wie z. B. Marmorkuchen etc. ersetzen falls man nicht alles im Haus hat.
Den glatten Schokoladenguss kann man ganz einfach mit einer Silikonform herstellen und bei der Verzierung sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach ein paar Rosmarinzweige in Zucker gewälzt und diese auf die fertig mit Schokolade überzogenen Küchlein gelegt.
Kosten: < 10 €
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + 30 Minuten Backzeit
Menge: 12 mini Gugelhupfe oder 1 Großer

Falls ihr Fragen/Anregungen zu den Mini-Weihnachtsgewürzkuchen habt, dann lasst mir gerne einen Kommentar da oder schickt mir eine Mail.
Fuchs du hast die Gans … ähh nein die Ente ….
Letztes Wochenende gab es Ente in Orangensauce zum Abendessen.
Als Beilage zum leckeren Hauptgericht gab es in der Grillpfanne geschwenktes Wintergemüse mit Rosenkohl, Grünkohl und Möhren. Zusätzlich wollten wir noch Semmelknödel machen. Da die Zeit an diesem Sonntag aber auf einmal Füße bekam und zu rennen anfing, haben wir uns ganz kurzfristig für Nudeln entschieden, da die Ente sonst kalt geworden wäre. Insgesamt war dieses Essen, auf Grund der wunderbaren Orangensoße, der knusprig gegarten Ente und meinem Favorit dem angebratenen Wintergemüse einfach der Hammer und Dank der Nudeln wurden die Semmelknödel auch nicht allzu schmerzlich vermisst.
Im Folgenden habe ich euch das Rezept für die Ente notiert. Die Beilagen haben wir nicht extra aufgeschrieben, da jeder andere Vorlieben hat. Statt Nudeln passen natürlich auch die ursprünglich geplanten Semmelknödel hervorragend dazu. Man könnte auch statt dem Gemüse einfach ganz traditionell Blaukraut zu dieser Ente machen.


Unser Hund Balu hatte auch ein festliches Abendessen. Wir haben für ihn die Innereien der Ente (die bei dieser abgepackt dabei lagen) mit Reis aufgekocht.
Kosten: < 50€
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten + 2,5 Stunden Garzeit
Menge: 4 Portionen



Falls ihr Fragen/Anregungen zu der Entenzubereitung habt, lasst mir gerne einen Kommentar da.
In der Adventszeit liebe ich Bratäpfel. Normalerweise werden diese, ganz traditionell mit einer Marzipan-Rosinen-Nussmischung gefüllt und dazu Vanillesoße gereicht.
Ich hatte noch ein paar Äpfel und Orangenmarmelade im Haus. Daraus haben wir sensationelle Bratäpfel zubereitet. Das Rezept haben wir dieses Wochenende schon zweimal gemacht, da es so lecker war.
Die Bratäpfel bestehen in diesem Rezept nur noch aus zwei Zutaten, aus Äpfeln und einem Fruchtaufstrich/ Marmelade (wir finden bittere Orangenmarmelade dazu sehr lecker). Die Äpfel eignen sich auch hervorragend, wenn spontaner Besuch vor der Tür steht und man nicht alles für Bratäpfel mit Vanillesoße im Haus hat.
Im Reformhaus gibt es übrigens auch tolle Fruchtaufstriche ohne zugesetzten Zucker. Diese werden meist mit Pektin (wird aus Apfelschalen gewonnen) angedickt und beinhalten lediglich den Zucker der eingekochten Früchte. In meinen Augen eine tolle Alternative zur herkömmlichen Marmelade.
Kosten: < 5€
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten + 45 Minuten Garzeit
Menge: 4 Portionen

Buon appetito!
Eigentlich wollte ich euch zeigen, wie man Hagebutten zu einem leckeren Pulver, das man zum Beispiel hervorragend zu seinem Müsli essen kann, verarbeitet. Hagebutten sind bekannt für ihren hohen Vitamin C Gehalt.
Am Besten erntet man diese nach dem ersten Frost, da die Früchte dann süßer sind.


Nachdem ich gestern alle unsere Heckenrosen inspiziert hatte, musste ich feststellen, dass unsere Hagebutten von weitem leuchtend rot aussehen, aber bei näherem Betrachten noch relativ unreif sind. Die meisten waren leider noch zum Teil grün und steinhart. Reife Hagebutten sind dunkelrot und geben etwas nach, wenn man auf sie drückt, wie beispielsweise eine reife Mango.
Das Projekt Hagebutte muss also leider noch ein bisschen auf sich warten lassen, bis die Früchte bei uns vollständig reif sind :-D.
Als Alternativprogramm habe ich begonnen, unser Ess- und Wohnzimmer weihnachtlich zu dekorieren, da dieses Wochenende ja schon der zweite Advent ist. Zu diesem Anlaß habe ich auch ein paar Barbarazweige ins Haus geholt. Einige werden sich jetzt bestimmt fragen: „Barbarazweige? Was ist denn ein Barbarabaum bzw. -strauch?“ Barbarazweige sind traditionell Zweige von Kirschbäumen, Pflaumenbäumen oder frühblühenden Sträuchern wie Forsythien oder Ginster. Diese, am besten schräg angeschnittenen, Zweige werden am 4. Dezember (ich bin dieses Jahr etwas später dran), zum Tag der heiligen Barbara, ins Haus geholt und in eine Vase mit Wasser gestellt.
Was ist der Hintergrund?
Die Legende sagt, dass die heilige Barbara als sie zum Christentum übertrat von ihrem Vater in den Kerker gesteckt wurde. Dabei verfing sich laut der Erzählung ein Kirschzweig in ihrem Gewand, welchen sie in ihrem Verließ in eine Vase steckte. Am Tag ihrer Hinrichtung erblühte der Zweig laut der Legende.
Zum Gedenken der hl. Barbara stellen viele Menschen, Kirschzweige ins Haus, die dann bis Weihnachten duftend erblühen (die Bilder werde ich pünktlich zu Weihnachten nachliefern). Falls ihr auch blühende Zweige zu Weihnachten im Haus haben wollt, zögert nicht zu lange, da es sonst zeitlich knapp werden könnte mit der Weihnachtsblüte.
Unsere Würmer dürfen in der Adventszeit natürlich auch nicht zu kurz kommen. Neben den Zweigen seht ihr im linken Fenster einen Zeitunspapier-Olaf-Weihnachtsstern. Ich habe unsere gesamten Fenster mit verschiedenen Zeitungssternen dekoriert (tolle Vorlagen findet man u.a. auf Pinterest). Diese Sterne sind nicht nur kostenkünstig, sondern jeder ist ein Unikat aus recyceltem Zeitungspapier. Mit den entstandenen Schnipseln konnten wir auch wunderbar unsere kleinen Haustiere füttern.
Nach Weihnachten, werden dann auch die Weihnachtssterne, nach dem Entfernen des Tesas, von den Würmern verspeist. Das spart Platz im Keller oder auf dem Dachboden und schafft jedes Jahr neue Kreationen.



Viel Spaß beim Nachmachen.
Marie
Früher war es für mich absolut undenkbar Rote Beete zu essen. Ich mochte weder den Geschmack noch die Konsistenz der gekochten Rote Beete. Irgendwann wurde ich überredet mal eine rohe Rote Beete zu probieren und ich musste feststellen, dass diese, dünn geschnitten, sogar richtig lecker ist. Seitdem esse ich hin und wieder Rote Beete richtig gerne, wie in diesem Linsensalat.
Natürlich kann man diesen auch mit gekochter statt roher Roter Beete zubereiten. Zum Salat könnten auch angeröstete Walnüsse hervorragend passen. Ich werde berichten, wenn ich das das nächste mal ausprobiere.
Kosten: =< 5€
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Menge: 4 – 6 Portionen als Beilage

Guten Appetit!