Gemüsebeet anlegen

Denis und ich wollten schon seit längerer Zeit einen „Gemüsegarten“ im Garten anlegen. Im April war es soweit und wir starteten mit der Planung.

Zuerst skizzierten wir den Garten auf einem DIN A3-Blatt. Geplant haben wir ein großes Gemüsebeet, zwei Hochbeete und ein kleines Gewächshaus. Unsere Skizze übertrugen wir mit Hilfe von kleinen Bambusstäben und einem Wollknäuel auf den Rasen. Dadurch konnten wir räumlich besser abschätzen wie groß die einzelnen Beete und das Gewächshaus werden sollten und besserten an der ein oder anderen Stelle etwas nach.

Nachdem wir mit der Einteilung zufrieden waren, starteten die schweißtreibenden Grabungsarbeiten für das große Gemüsebeet. Zuerst trugen wir mit einem Spaten und einer Spitzhacke die Grasnarbe und ca 25 cm tief den sehr sandigen Boden ab. In der Erde befanden sich extrem viele Wurzeln, die wir mit Hilfe eines großen Siebes von der Erde getrennt haben. Anschließend haben wir bei unserem Wertstoffhof einen großen Anhänger Humus geholt und in der Mitte des Beetes aufgeschüttet.

Mit der Spitzhacke haben wir am Rand des Beetes eine tiefe Furche gezogen und große Rasenkantensteine als Begrenzung für das Beet gesetzt. Das Beet wurde dann mit der ausgehobenen frisch gesiebten Erde, die mit einem weiteren großen Anhänger Humus vom Wertstoffhof vermengt wurde, aufgefüllt.

Vor zwei Jahren haben meine Eltern alte Holzdielen aus dem Wohnzimmer entfernt und ich habe diese – zum Missfallen meiner Eltern – für eine spätere, noch unbekannte Verwendung vor der Garage gelagert. Denis und mir kam die Idee, dass wir diese hervorragend als Umrandung für den ganzen Gemüsegarten verwenden könnten. Gesagt, getan.

Nachdem wir um das ganze abgesteckte Areal, bis auf den Platz für das Treibhaus, eine große Fuge gezogen hatten und die ehemaligen, unbehandelten Wohnzimmerdielen versenkt hatten, haben wir die Grasnarbe im Bereich zwischen dem Beet und den Holzdielen abgetragen. Den Bereich haben wir mit einem Unkrautvlies ausgelegt und mit groben Holzspänen ohne Rinde aufgefüllt. Wir haben keinen Rindenmulch verwendet, da dieser den Boden sehr sauer machen kann und uns die hellen Holzspäne besser gefallen.

Nach der Fertigstellung des Beetes konnten wir endlich mit dem Einpflanzen der vorgezogenen Pflanzen, einem schwarzen und roten Johannisbeerstrauch, einer Stachelbeere, einem Aroniastrauch, Karotten, Rhabarber und u.a. einer Süßkartoffel, die wir im letzten Jahr geerntet hatten, beginnen. Zur besseren Fortbewegung auf dem Gemüsebeet, haben wir drei alte Dielen auf diesem platziert.

Nach acht Wochen ist die Süßkartoffelknolle schon ziemlich stark gewachsen (re. Bild, hellgrüne Blätter; die dunkelgrünen Blätter stammen von einer anderen Sorte).

Ein gut befreundeter Nachbar, der uns auch Tipps beim Anlegen des Beetes gegeben hat, hatte noch ein Gestänge von seinem ehemaligen Frühbeet übrig und uns dieses geschenkt. Im Baumarkt haben wir uns eine UV-beständige Teichfolie besorgt und diese mit Hilfe von Ösen, Bambusstäben und Kabelbindern an dem Gestänge, das uns als Frühbeet etc. dient, befestigt.

Da wir auch Bohnen pflanzen wollten, haben wir uns ein Rankgitter aus Bastfasern und riesigen Bambusstäben gebaut. Die Bambusstäbe haben wir ebenfalls von einem unserer Nachbarn, der die verschiedensten Bambussorten anbaut und uns immer wieder mit Frischen versorgt, bekommen. Für unseren Kürbis, der mit der Zeit immer größer wird, haben wir ein altes Holz-Rankgitter in den Komposthaufen gesteckt, das er mittlerweile schon überrankt hat.

Hier ein kleiner Einblick in unser geerntetes und das wachsende Gemüse:

Aktuell genießen wir das große Gemüsebeet sehr und wollen im Herbst noch zwei Hochbeete bauen. Ich werde Euch im Herbst berichten, wie wir diese genau bauen werden. Übrigens die runden Zucchinis kann man nach dem Aushöhlen sehr lecker füllen ;-).

Falls ihr Fragen/Anregungen zum Bau des großen Gemüsebeets habt, lasst mir gerne einen Kommentar da oder schickt mir eine E-Mail.

Viele Grüße 🙂
Marie

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