Püfferkes

Püfferkes ist eine niederrheinische Spezialität, die traditionell zum Sankt Martins Fest am 11. November gegessen wird.

Das mit Rosinen gespickte Hefegepäck wird in Fett ausgebacken und anschließend in 1 EL Zucker gewälzt. Diesen letzten Schritt lasse ich bei der Zubereitung weg, da mir persönlich die „naturellen“ Püfferkes am besten schmecken.

Am Niederrhein sind Püfferchen am Martinsabend ein Muß. Man kann gar nicht zu viele davon machen. Warm gegessen haben sie Suchtpotenzial.



Kosten: <= 5€
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + Teig 1h ruhen lassen
Menge: 6 Portionen

Zutaten

  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 50g Zucker
  • 2 Eier
  • 1/2 l Hafermilch
  • 75 g Rosinen
  • 1,5 l Pflanzenöl zum Braten und Fritieren
  1. Zuerst wird die Trockenhefe mit dem Mehl vermischt.
  2. Dann wird die Milch mit dem Zucker leicht erwärmt (handwarm oder wenn ihr es genau nehmt auf 37°C)
  3. Die erwärmte Milch in eine tiefe Schüssel oder in die Teigschüssel der Küchenmaschine geben. Die Eier und das Mehl zugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine ca. 10 Minuten kneten. Der Teig wird nicht fest, sondern hat eher die Konsistenz von Eierkuchenteig.
  4. Die Rosinen werden mit warmen Wasser in einem Sieb gewaschen und anschließend in den Teig gerührt.
  5. Anschließend wird die Teigschüssel mit einem Geschirrtuch abgedeckt und an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde stehen lassen. Der Teig nimmt dann fast das doppelte Volumen ein.
  6. In einem großen Topf werden 1,5 l Pflanzenöl erhitzt. Sehr gut ist ein Wok geeignet. Dieser hat eine sehr große Oberfläche, und man benötigt nicht so viel Öl. Das Öl ist heiß genug, wenn an einem Holzlöffel oder Schaschlikstäbchen kleine Bläschen aufsteigen, wenn ihr es in das Öl taucht.
  7. Mit einer kleinen Kelle oder einem großen Löffel gebe ich portionsweise Teig in das Öl. Nach ca. 4 Minuten werden die Püfferchen gewendet, damit die andere Seite garen kann.
  8. Wenn die Püfferchen von beiden Seiten dunkelbraun sind, werden sie mit einer Schaumkelle aus dem Öl gehoben und auf Küchenpapier gelegt, um das überschüssige Fett zu entfernen.
  9. Die Püfferchen schmecken am besten noch warm. Wer möchte, kann sie nach dem Backen noch in Zucker wälzen.

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