Holunder

reife Holunderbeeren

Wenn man im September am Waldrand entlang geht, kann man häufig Bäume bzw. Sträucher mit dunklen schwarzen oder dunkel violetten Beeren entdecken. Meistens ist das schwarzer Holunder.
Was ist das besondere an Holunder?
Jetzt im September sind die Sträucher meist voll mit Holunderbeeren. Diese Beeren enthalten unter anderem neben viel Vitamin C auch Vitamin B. Zudem wird ihnen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Häufig wird Holundersaft als Haushaltsmittel gegen Erkältung eingesetzt. Neben Holundersaft lassen sich aus den Beeren auch leckere Marmeladen, Kompotts und Chutneys herstellen.

Denis und ich sammeln im September jedes Jahr Holunderbeeren, um uns einen kleinen Saftvorrat für die Erkältungszeit anzulegen. Diesen trinken wir dann aufgewärmt pur, wenn sich eine Erkältung ankündigt oder einfach nur zum Genuss ( 😀 der Saft schmeckt unserer Meinung nach extrem lecker).

Was sollte man beim Holunderbeeren pflücken beachten?

  • Man sollte sicher sein, dass man einen Holunderstrauch/-baum gegenüber steht und keinen anderen Vogelbeerenstrauch oder gar einem giftigen Zwergholunder (hat eine Wuchshöhe von 60 – 150 cm). Im Zweifelsfall sollte man jemanden mitnehmen, der bereits Holunder gesammelt oder verarbeitet hat.
  • Alte Kleidung ist von Vorteil, da die Beeren stark färbende Eigenschaften haben.
  • Wenn man die Beeren im Wald ernetet, sollte man berücksichtigen, dass man diese nur in geringen Mengen für den Eigenbedarf sammeln darf.
  • Holunderbeeren am besten nicht roh essen, da der Verzehr der rohen Beeren auf Grund des Sambunigrins, das in den Beeren enthalten ist, bei empfindlichen Personen zu starkem Durchfall und/oder Magenbeschwerden führen kann. Werden die Beeren über 80°C erhitzt, zerfällt der Giftstoff und die Beeren werden bekömmlich.
  • Wichtig ist auch die zeitnahe Verarbeitung der Beeren nach der Ernte. Wir mussten bereits feststellen, dass es nicht gut ist die Beeren über Nacht unverarbeitet stehen zu lassen, da diese schnell zu gären und zu schimmeln beginnen.

Viel Spaß beim Ernten und bei der Weiterverarbeitung z. B. zu Saft ;-).

One Comment on “Holunder

  1. Pingback: Holundersaft – wurmkreisel

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